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    ::presse katzenstreik

    i n t e r v i e w s

    von therese - interview (2007)
    Persona Non Grata #70 - Der gute Weg zur Freiheit
    music-scan - interview mit bolle part 2 (10/2006)
    music-scan - interview mit bolle (10/2006)
    sellfish - „Was passiert hier gerade, ist das richtig so?“ (07.2006)
    southspace - mit neuem album auf tour (06.2006)
    nillson - nicht nur für punker (08.2005)
    plastic bomb - problemlösung (07.2005)
    ox - i guess i was a punk (06.2005 )
    wastin!.com - katzenstreik in aachen (06.2005)
    wahrschauer fanzine (01.2005, link n/a)
    fomp.de - interview (01.2005)
    gothic metal - interview (02.2004)
    turn it down - interview (11.2003)
    gothic metal - interview (08.2003)
    sellfish - musik als droge (12.2002)
    roter faden fanzine - musik ist aber in erster linie musik (04/2002)

    s h o w r e v i e w s

    wastin!.com - katzenstreik & am thawn in aachen (06.2005)
    fotostrecke bei partyausfall.de (11.2004)
    turnitdown.de katzenstreik & escapado fotodocu (03.2004)
    southspace - münchen café kult (04.2003)
    anachy and peace - köln bauwagenplatz (11.2002)



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    r e c o r d   r e v i e w s:

    :: IIII (CD+LP)katzenstreik, IIII, vier, four, 4

    twisted chords

    Katzenstreik sind ja auch wieder so ein Lieblingsband-Ding und auf diese Scheibe habe ich mich wirklich gefreut. Das ist nicht irgendeine Platte, sondern hier hat sich jemand einen Lebenstraum erfüllt: Musikalisch gibt es grandiosen „Emorock“ zwischen Jawbreaker und Promise Ring, die richtige Mischung aus Härte und Wut, Liebe, Melodie, Authenzität und Anspruch. Vielleicht noch eine Ticken weniger „Punk“ als die drei Vorgängeralben der (ex-)Göttinger, aber musikalisch extrem abwechslungsreich und sehr, sehr geil! Außerdem gibt es stellenweise leichte elektronische Elemente und etwas Rock`n`Roll-Appeal, alles schön dezent und sehr detailverliebt. Textlich gibt es wie immer intelligente, sehr poetische und unverkrampfte Lyrics, die jede Menge zu sagen haben, aber dazu nie den Zeigefinger brauchen und einfach angenehm rüberkommen. Tja, und zu guter Letzt ist da eben die Aufmachung dieser CD/LP (gilt in dem Fall auch wirklich für beide Formate), das ist so noch nie dagewesen: die LP kommt in einem fetten Klappcover (CD im Digipack), auf der einen Seite steckt die LP mit bedruckter Innenhülle, auf der anderen ein richtig dickes „Poeasiealbum“, in dem sich Freunde und Feinde (kein Witz!) der Band vereinigen durften. Texte fehlen natürlich auch nicht. Das Ganze in einem wirklich geilen Layout, durchweg farbig, sieht einfach saugeil aus und da steckt derart viel Arbeit und Liebe drin, das ist kaum auszuhalten. Und das erklärt dann leider auch den sehr hohen Preis für CD und LP, aber glaubt mir einfach: es ist es wert und so was bekommt Ihr so schnell nicht wieder zu sehen und zu hören! 10/2006

    beatpunk

    Circa in der vierten Klasse zeigt sich in unnachahmlicher Grausamkeit, ob man es vermochte, während des bisherigen noch recht jungen Lebens seinem Umfeld mit Liebenswürdigkeiten zu gefallen. Dann nämlich und nur dann hält einem alle Nase lang jemand ein knallbuntes Büchlein unter die Nase, in das man auf ein Sammelsurrium skurriler Fragestellungen, Antworten wie »Knight Rider, Spaghetti, Feuerwehrmann und David Hasselhoff« zu schreiben hat. Man darf festhalten wer man so ist, was einen ausmacht und was man dem Eigentümer des Büchleins schon immer mal an Freundlichkeiten mitzuteilen gedachte. Aber es gab dereinst auch andere Exemplare von Poesiealben – solche nämlich, die dem Eintragenden die nicht immer ganz einfache Aufgabe abverlangte eine schneeweiße Seite frei von diesem neumodernen Steckbrief-Schnickschnack zu gestalten. Wer langweilig war und auch sonst eine Niete suchte aus seinem eigenen Poesiebuch einen hübschen Spruch heraus, schrieb ihn in Schönschrift mit Füller ab und drapierte noch ein paar Blumenaufkleber drum herum. Wer hingegen was auf sich hielt, mühte sich um eine originelle Note und um ein wenig Individualität. Katzenstreiks’ Album »IIII« ist ein solches Poesiealbum eingeschoben. Aufwendig layoutet und von allerlei Bekannten, Weggefährten, MusikerInnen, Veranstaltern und Labelbetreibern ausgefüllt. Es werden beste Wünsche, Anekdoten und verschriftlichte Plätzchen gereicht – höchstpersönlich versteht sich. Wenn eine Band ein solches Heft anstatt eines handelsüblichen Plattenbeiwerks dem eigenen Langspieler beilegt, so hat das mehr zu bedeuten, als das posrige Vorzeigen der Freundschaftsbänder (Remember Wolfgang Petry!). Das Poesiealbum markiert vielmehr, welche Bedeutung und welchen Status sich Katzenstreik im deutschsprachigen Raum in puncto Emopunk im Laufe der Jahre erspielt haben und wie viel sie einer kaum überschaubaren Anzahl von Leuten bedeuten. Und das gewiss zu recht.
    Mit einer beachtenswerten Liebenswürdigkeit schrauben die vier nun schon über Jahre an ihrer Musik, an ihren Texten, ihren Auftritten. Vielleicht allein mit ein wenig zu viel der Authentizität wird man auf »IIII« eingeseift, wenngleich die Platte den Grund dafür frei Haus mitliefert. Katzenstreik ist für die beteiligten Musiker mehr als ein mal schönes, mal beschwerliches Hobby. Es scheint, als sei es Fixpunkt in vier unterschiedlichen Leben, in vier Freundschaften, die genau dadurch zusammen gehalten werden. Wahrscheinlich nur so ist die große Distanz zwischen Bristol in England, wo es den Drummer Tobi mittlerweile hin verschlagen hat und zwischen Göttingen und Berlin zu überbrücken, wo der Rest lebt. Unter diesen Bedingungen zu proben, zu touren und sich zusammen weiter zu entwickeln dürfte Katzenstreik noch vor eine ganze Reihe von Herausforderungen stellen. Deshalb bleibt eine genauere Bestimmung des Gegenstands offen, weil ungewiss.
    Womit hat man es bei »IIII« nun eigentlich zu tun? Mit einem Rückblick, einem Ausblick oder einem vorgezogenen Adieu? Wer weiß das schon so genau? Festhalten lässt sich bei »IIII« aber zumindest ein solides, wieder ein wenig dreckiger produziertes Punkrockalbum plus buntem Strauß sich eckender Schrulligkeiten, die am Ende der Platte versammelt sind. Wie dort hörbar, ist Katzenstreik alles andere als frei von Brüchen, nur steht wohl kaum eine Band so offen und sympathisch dazu. Beispielhaft dafür lässt sich das »Hasskappe Pt.2«-Stück anführen, in dem sich Tobi über eine eigene olle Kamelle aus der autonomen Mottenkiste der Bandgeschichte in einem schaurigen Elektroremix lustig macht. Neben der Portion Selbstironie deutet die dafür gewählte Form das Interesse von Katzenstreik an, ihr eigenes musikalisches Korsett ein paar Löcher weiter zu schnallen. So wildern die Vier wie erwähnt nicht nur im Disko, sondern wagen auch Ausflüge in Richtung Rap, Blues und Pop. Und dennoch: meine Scheibe wird das nicht. Einige Lieder sind mir einfach zu hittig, andere zu stark an das eigene Plattenregal angelehnt: »Reißverschluss« spielt am Anfang Räuberhöhle, »Shakedown« im Intro Robocop Kraus und das Schlagzeug von »Home Again« hat sein Vorbild recht deutlich bei Hot Hot Heat’s »Bandages«. sebastian 08/2006

    trust fanzine

    so 'ne geile platte hätte ich auch mit soooo viel liebe rausgebracht. klappcover, poster, poesie-booklet. ich bin sowas von begeistert, dass dies wohl die am meisten aufgelegte platte des letzten schwung review platten ist. so muss "the new wave of the new wave" heute klingen. alles drin. vom tief melancholischen sound bis hin zum "ab dafür"-wumms. kommt mir vor, als würden permanent krankenwagen mit "tatü tata" an einem vorbei fahren. der sound kommt, der sound geht. ständig verändern sich die strukturen, die geschwindigkeit, das zusammenspiel von stimme und musik. wo hat der sänger nur den doppelgurgler von fergal shakey beim song "shakedown" her? da ist nix mit emo, nix mit punk, nix mit "wasweißich". hier ist alles drin, und immer nur vom feinsten. hinter vielen breaks steckt eine unerwartete kehrtwendung. strukturen, tempi und zusammenspiel von stimme zu musik werden ständig neu definiert. klasse gemacht. und am schluß ist es doch nur ein stück musik, wie es viele auch machen könnten. mit dem unterschied, dass katzenstreik es einfach macht. es wird auch gerne mal nahezu improvisiert ausgeklungen oder ein noise part eingebunden. nie zulange, denn man ist nervös um gleich neue ideen draufzupacken. kauft um gottes willen diese platte, bevor die 500er auflage (LP) weg ist. joachim 08/2006

    green hell

    Die DIY-Obersympathen aus Göttingen mit ihrem wie der Titel bereits unschwer erkennen lässt 4. Album, das mal wieder in exquisiter Verpackung daherkommt (Lp im aufwendigen Klappcover mit Vierfarb-Booklet,CD im Pappschuber Klappcover mit Poesie-Album und Textbooklet) die dann auch den hohen Preis beim Vinyl relativiert. Musikalisch wissen sich Katzenstreik immer weiter zu steigern und neue Einflüsse mit ein zu bringen. Der erste Teil des Albums begeistert mal wieder mit einer leidenschaftlichen Mischung aus Emopunk der Knapsack/Samiam-Schule und schrammeligen ungestümen Indie mit cleveren Szenestatements, die aber nie dogmatisch werden. Zum Ende hin gibt's dann Überraschungen. Eine Akustik-Ballade, ein elektronischer Remix von „Hassmaske“ sowie ein Hip-Hop-Stück runden das ganze ab, zeugen von Spaß und Selbstironie und machen das ganze Album zu einem bemerkenswerten Statement. Einfach nur großartig! 07/2006

    wastin.com

    'IIII' ist, wie der Name schon sagt, das vierte Album der Göttinger namens Katzenstreik. Direkt geht es hier wie gewohnt zur Sache. 'Davey' und 'Egobankrott' schiessen nach vorne und zeigen, dass man es hier mit deutsch-englichsprachigem Punkrock mit leichten Emo-Elementen direkt aus dem Proberaum zu tun hat. Besonders 'Egobankrott', als zweiter Song der Platte, dient mit seiner Geschwindigkeit und seiner Eingängigkeit als guter Auftakt zur Platte. So reihen sich die Songs aneinander, einer größer als der andere und Sänger Bolle Reynhardt, der auch die Gitarre bedient, Jörg Saalbourg am Bass, Hagen Herzberg, der für die zweite Gitarre zuständig ist, und Drummer Tobias Funske machen hier alles richtig. Besonders Bolle sticht durch sein Organ hervor. Mal rotzig singend, mal sich auskotzend und schreiend treibt er die Songs nach vorne. Das nächste Highlight der Scheibe ist 'Home Again' und langsam aber sicher machen sich Parallelen zu Bands wie Jimmy Eat World oder auch den mittlerweile nicht mehr existenden Hot Water Music breit. Den Vergleich brauchen die Vier von Katzenstreik aber nicht zu scheuen. Durch ihren doch sehr eigenen Sound können sie mit so einigen Bands auf hohem Niveau mithalten. Die Refrains gehen durchweg ins Ohr und die Melodien eines jeden Songs lassen einen nicht mehr so schnell los. 'Fake' und 'Sad.Taub' legen noch einmal richtig los, bevor Katzenstreik ruhigere Töne anschlagen. Der letzte Teil des Albums nämlich ist gespickt mit experimentelleren Stücken. So kommt 'Fire' in einem feinen Akustikgewand daher, ist aber deshalb nicht weniger überzeugend. Und 'Hassmaskendisco' zeigt dann die komplette Experimentierfreudigkeit der Band. Hier werden Elektrotöne angeschlagen und das Ganze verleitet sogar zum Mittanzen. Irgendwo zwischen Ende der 80er und Anfang der 90er ist dieser elektronische Sound anzusiedeln, der auf den ersten Blick gar nicht zum Konzept passen möchte. Da aber mit 'Reißverschluss' sogar ein Hip Hop Song auf der Scheibe zu finden ist, der tatsächlich auch noch überzeugend rüberkommt, wundert man sich über gar nichts mehr. Abgeschlossen wird 'IIII' mit einem balladesk anmutenden Outro ohne Gesang. Schöne Melodien und dann ist Schluss. Musikalisch wurde hier alles richtig gemacht. Katzenstreik zeigen auf diesem Album ihre musikalische Vielfalt und wissen diese auch perfekt zu präsentieren. Einziges kleines Manko der Platte ist die etwas schwere Verständlichkeit der Texte. Man muss schon genau hinhören, um Bolle zu verstehen. Hat man sich aber einmal damit abgefunden, ist 'IIII' ein einziges Erlebnis und ein Festtagsschmaus für die Ohren. Noch zu erwähnen ist das Booklet, welches der Platte beiliegt. Ein 24-seitiges „Poesiealbum“ mit Grüßen und Danksagungen an Freunde, schön und liebevoll gestaltet. Galten Katzenstreik bislang als Geheimtipp der deutschen Untergrundmusik, dürfte sich das mit diesem Release gehörig geändert haben. Zulegen, zuhören, zurücklehnen und wohlfühlen, so lautet der Rat! Alexander Greve

    nillson.de

    Artwork ist und bleibt der beste Kopierschutz. An der neuen Katzenstreik wird das wieder deutlich. Nicht nur, dass die CD im ungewöhnlich quadratischen Gatefold Pappschuber daherkommt. Neben einem Text-Booklet gibt es auch ein dickes Poesiealbum in dem sich Freunde zu Wort melden, eine schöne Sache die noch vollkommen durchgelesen werden will. Und trotz aller Freunde über die Gimmicks geht es doch letztendlich nur um die Musik. Satte 18 Stücke liefert das Quartett und konzentriert sich da nicht nur auf die altbewährte Mischung aus Emo, Punk und Rock. Gleich im zweiten Song kommen Tapping-Solos durch die Ironieboxen. Besonders glänzt die Band bei Stücken wie „Die Ideale sind ins Klo gegangen“, welches selbst enorm viel Idealismus versprüht. Oder auch beim Ende von „Doppelte Buchführung“. Wo man zu kleiner Elektronik wirklich die Katzen streiken hört. Miau. Nicht, dass durch Artwork und der unvermeidbaren Niedlichkeit von Katzen hier ein falscher Eindruck entsteht. Katzenstreik haben Krallen und die fahren sie gerne aus. Katzenstreik schreien und verzerren, aber sind immer noch genauso schlau wie auf „…solves your Problems“. Tellerrand ist gestrichen. Egal ob auf Englisch oder auf Deutsch. Oder meinetwegen auch so toll wie bei „Wish I had“ was in seiner melancholisch verspielten Schönheit zu meinen Favoriten auf dem Album gehört. Überhaupt scheint dieser Song nach einem kräftig rockenden Anfang ein Wendepunkt zu sein. Noch variabler präsentieren sich Katzenstreik danach. „Hör niemals auf zu Rocken / Versprich es mir“ heißt es da nur zur Akustikgitarre vorgetragen und man nimmt es ernst. Ebenso wie die „Hassmaskedisco“ danach. Ein Cover von „Hassmaske“, angefertigt von T.Hoyerswardawas. Das alles hat Humor, Herz und Stil und zwar so sehr, dass all die Leute die sich durch die Texte angegriffen fühlen sollten sich wahrscheinlich mit nach vorne Stellen und jubeln! Wohlmöglich sogar Du… oder ich. Daniel Decker 06/2006

    intro

    das prinzip >>bittersüß<< bietet ja oft die poleposition an, wenn es darum geht, rock noch irgendwie relevant aussehen zu lassen. und katzenstreik aus erfurt, bristol, hamburg und berlin tragen diese nummer stets besonders weit. das artwork ist zucker, aufmüpfige katzen hat man eh gern, und zeitgleich mit der neuen platte erscheint das booklet auch als aufwändiges freunde-der-band-fanzine (heißt schlicht: >>poesie-album<<). so viel mühe, so viel bunt verzettelter charm, so viel respekt und zärtlichkeit noch für die eigenen indie-zusammenhänge, die dieser tage ja nicht gerade in vollem saft stehen. unantastbar wird dieser kuschel-kokon dann natürlich durch die aufgeladene musik aus wut und brett. das nannten wir anfang der neunziger noch emo. dessen kontrolliert ekstatische miniaturen hatten zeitweise die macht, den trigger von acts wie minor threat auf eine neue ästhetische ebene zu bringen. daraus wurde ja sogar ein ganzes genre. und dann ging zum beispiel alles den bach runter. dennoch - dieses album ist jetzt und hier einfach da. denn es geht eben immer noch was. witzig auch gegen ende, wenn plötzlich schläfer-country oder hiphop angerauscht kommen und lustvoll-albern jeglichen rahmen sprengen. super ist eben super. und katzenstreik stellen auch die richtigen fragen in ihren songs: >>wozu die promo-fotos?<< bzw. >>wer spielt als erster, wer als zweiter, wer ist der star? nehmen mir die anderen wieder alles weg?<< und natürlich die frage, die sich aufdrängt, wenn man sich mal wirklich was abseits des beflissenen indie-postamts getraut hat und sich später am arsch mit freunden wieder trifft: >>weißt du noch, wie krass es wirklich war?<< linus volkmann 07/2006

    ox fanzine

    Das vierte KATZENSTREIK-Album ist, wie alle anderen Alben des Quartetts auch, in ein sehr schönes und liebevoll gestaltetes Artwork gehüllt: Der türkise und aufklappbare Digipak trägt ein ansprechendes, sehr an eine Märchenzeichnung erinnerndes Coverdesign und das Album wird von zwei detailverliebt gestalteten Booklets ergänzt. Eines von diesen ist das "Poesie-Album", eine Sammlung von Gedanken und Texten, die man grob als Linernotes begreifen darf. Das andere beinhaltet die Texte der Songs und ist nicht minder schön gestaltet. Außer den gestalterischen Vorzügen des Albums sind aber natürlich die 18 Songs hervorzuheben. Diese beweisen einmal mehr, dass KATZENSTREIK ein Gefühl für schöne, eingängige, zeitgleich aber ungehobelte Musik haben. Dies äußert sich dadurch, dass es KATZENSTREIK gelingt, harmonische Parts, die an JIMMY EAT WORLD erinnern, mit den kratzig-emotionalen Strecken von HOT WATER MUSIC und LEATHERFACE zu vereinen. Die durch diese Mischung entstehende melancholische Stimmung durchbricht das Quartett jedoch wiederholt dadurch, dass es vergleichbar härtere und schnellere Parts in seine Songs einbaut. Diese wirken aggressiv sowie aufgekratzt und erinnern an Bands wie PEACE OF MIND, TURBOSTAAT und STRIKE ANYWHERE. Die Kombination des melancholischen Soundfundamentes, auf die KATZENSTREIK manchmal verzweifelt wirkende, härtere Parts aufsetzen, macht auch "IIII/Vier" zu einem sehr guten und sehr persönlichen Album, auf dem KATZENSTREIK an einigen Stellen politische Untertöne zulassen. Alles in allem ist dies wieder ein bestens hörbares KATZENSTREIK-Album, das sich, wie bereits alle zuvor, wohltuend von der Masse der Musikveröffentlichungen abhebt. Sehr gute Sache, das. 07/2006 Lauri Wessel

    visions

    Eine Platte von Katzenstreik wie ein stinknormales Produkt zu besprechen, wäre daneben. Musik mit Ethos, Ethos als Musik. Das Booklet der Platte zeigt Briefe und Gedanken von Freunden, Fans, Diskussionspartnern oder Veranstaltern, bei denen sie die Nächte verbracht haben. Der persönliche Rahmen des linken Indie-Labels und der kleinen Clubs ist bei Katzenstreik keine Durchgangsstation auf der Weg zum „Erfolg“, sondern Lebensgefühl und der eigentliche Erfolg selbst. Nichts anderes wollen sie, als aus den üblichen Begriffen von Karriere, Markt und Ware auszubrechen, dieses Leben mit Anstand zu leben und nicht Predigten, sondern Zweifel und Überlegungen in den Raum zu werfen. Die Wurfinstrumente sind im Kern schroff eingängiger Punkrock mit Emo-Kante, Tanzbarkeit und euphorisch leidender Stimme, die hier und da an Muff Potter erinnert. Aber eben auch: Elektronik, Rap, Überraschungsmomente. Der Song „Hassmaskedisko“ etwa wurde von einem Musiker namens T.Hoyerswardawas neu eingespielt, nachdem Drummer Tobi die ganze Nacht mit ihm über Sinn und Unsinn von „richtigem Konsum“ im Kapitalismus debattiert hatte. Und obschon die Band lautstark mit der Kraft und dem Drive von Melancholie-Punk-Core spielt, durchbricht sie das übliche Spiel. So berichtet ein Beobachter, „wie ein Lippenstift tragender, wild umhertanzender, barfüßiger, überfreundlicher Bolle beim Konzert im Bielefelder AJZ [...] die gewohnten HC/Punk-Situationens-Schubladen der anwesenden sprengte.“ Sie sind keine analytischen Distanz-Lampen, sie rocken. Aber für sie ist es immer noch mehr als Musik. oliver uschmann 07/2006

    yellow is the new pink

    Katzenstreik have a new record. Well, a long time passed since „solves your problems“. And this time now is documented on „IIII“. Yeah, that is really a good picture. Katzenstreik don’t do records. Normal bands do records. Katzenstreik try to put their lifes on discs, they share a moment in their lifes with the listeners. They strip naked in front of you without compromise. To stand naked in front of strangers is not cool. Katzenstreik is not cool. Katzenstreik is everything but cool. “Katzenstreik gehen menschen auf die nerven. Allein die präsenz regt so viele leute auf.“ Sören of the now-denial really points it out with what he writes in the really interesting autograph book that comes with the record. And that’s what is so great about this band. They are so real. They really don’t give a fuck what other people think. You are annoyed by what they do? So what? Who are you anyway? You remember these words from the mid 90’s? “Es gibt nur cool und uncool und wie man sich fühlt!” So, katzenstreik is about the third one... Now, let’s talk about the music. If you know the older records you know what to expect. Intense, melodical, emotional punkrock/hardcore with mainly german lyrics with some english phrases mixed in. The songs are once again great and exciting. The production is extremely rough. You feel that it’s recorded live. The lyrics are as usual katzenstreiks problem. But not because they are bad, but I think because we are too spoiled by those fantastic german lyrics of the last few years by bands like turbostaat or oma hans. Katzenstreik lyrics just don't fit into the standard "german-emopunk" scheme. Well, I actually never had a problem with their lyrics, but many people told me they don’t like them. But I think you have to judge for yourself. Let’s say the lyrics are unique and represent a unique band. And they again have many hooks that will catch you if you want it or not.
    Now to start with what really annoys me: The first 13 songs are just great, even though I’m a little pissed that there are only lyrics for the first 9 in the booklet. But then….? If you haven’t listened to the record yet I simply recommend to turn it out at that point. Really. That is no joke!! The last 5 songs are just stupid. There is one crappy electro remix of the old katzenstreik song “hassmaske”, one terrible TERRIBLE rap song (reminds me of “der wolf”, you remember?) and some senseless tunes that sound as if they simply had too much time in studio. Normal bands would be ashamed of themselves and throw this away. Katzenstreik puts it on the record. But it’s ok. It’s Katzenstreik. This band is like a really good friend. Sometimes you feel a little ashamed of what he does, but in fact you love it all. marius 06/2006

    plattentests.de

    Musik. Irgendwo versteckt, hinter dem cleveren gestrickten Produkt mit eingebautem Konzept zum Kohlescheffeln, gibt es sie noch. Musik. Es gibt sie auch hierzulande noch. Musik. Zum Beispiel bei Katzenstreik, einer kleinen Band.zwischen "Do It Yourself" und vor allem "Wir ziehen das jetzt durch". Die auch mal die Kumpels anpumpen muß, wenn das wieder partout nicht hinhaut mit dem Budget der neuen Platte. Und die diese dann auch mal gerne in wunderschicken Baumwolltäschchen verpackt. Das nennt sich wohl Liebe. Und: Musik. Auch in diesem "IIII", ihrem vierten Dingsbums, da steckt wieder Liebe und Herz drin. Vom Artwork über die Verpackung (wunderschön, inklusive 24-seitigem Poesiealbum-Booklet mit Einträgen von guten Katzenstreik-Freunden und so) bis hin zum schrammeligen Punkemoweißdergeier-Sound, der im vegangenen Jahr so ziemlich live (natürlich!), roh (aber klaro!) und direkt (sowieso!) eingeklopft wurde. Was anderes kam ihnen diesmal einfach nicht in die Tüte. Und wenn die ersten Schreddergitarren losschreddern, die ihre musikalische Sozialisation wohl unter anderem durch die, guten, alten Samiam-, Knapsack-, Jawbreaker- und Muff-Potter-Platten erfahren haben, dann ist das schon richtig so. Schublade geht sowieso nicht. Katzenstreik sind längst ihre eigene Selfmade-Institution, die aus den verschiedensten Individuen besteht. Und auch deshalb abseits von Szeneklüngelei funktioniert. Erinnern wir uns an das grandios betitelte "Emowürstchen" von Katzenstreik und hören dann: "Die Ideale sind ins Klo gegangen." Wo es dann heißt: "Die Ideale sind ins Core gegangen / Es ist, was Du machst". Genau das ist es. "It's non-profit - Nur für die Sache selbst", meinen sie in "Egobankrott", aber auch: "Wer's anders macht ok / Einfach nur tun, um es zu tun." Und vor allem: "Aber was tun!" Obwohl sich Katzenstreik musikalisch durchaus in diese (Punk)-Ecke paßten, auf "Kein' Bock" haben sie definitiv keinen Bock. Und so ist die erste Hälfte dieses Albums geprägt von kleinen Hits wie "Doppelte Buchführung". Danach wird erst mal fleißig experimentiert. Mit Dancebeats in "Hassmaskedisco", das quasi ein "Hassmaske" reloaded, nein remixed ist. Und HipHop (!) während "Reißverschluss". "All das ganze Wollen macht krank / Es ist doch schon alles da! / Ich fühlte Liebe, die ich nie kannte, das ist wahr / Als ich stoppte und nicht mehr nach Glück rannte." Wer sich jetzt angesprochen fühlt und nach einer Verabredung mit einer Pralinenschachtel von einer Platte sucht: Bitteschön. Sven Cadario "Knietief im Dispo" 06/2006

    sweetjanemusic.com

    Dass Katzenstreik selbst vom ersten Tage an ihre Musik gerne als „Emopunk“ bezeichnet wissen wollten, heißt im Umkehrschluss nichts anderes, als dass man sich keiner dieser zwei Szenen zugehörig fühlt. Passt das zusammen? Tut es, denn im Gegensatz zum Punk und No-Future-Gerede steht diese Band für das bewusste Handeln, bei dem man voll und ganz die Verantwortung für das übernimmt, was man tut. Auch steht man selbst für stilistische Vielfalt, für die zwei Genrebezeichnungen keineswegs hinreichend wären. Sogar die politische Linke hat in der Vergangenheit ihr Fett weg bekommen, so vertreten Katzenstreik doch die Ansicht, auch hier würde starr gegen eine sich immer transformierende Bewegung vorgegangen. Aus einem „Hassmaske“ wird anno 2006 ein „Hassmaskedisco“. „IIII“ ist, wie sollte es anders sein, der vierte Longplayer von Katzenstreik. Und auch „IIII“ ist DIY in Reinform. Auffallend wieder einmal, dass die oberlehrerhafte Richtigkeit, so wie man sie in dieser Szene oft vorfindet, wieder einmal außen vor gelassen wird, so betrachtet man sich selbst doch vielmehr als Teil des Gesamten. Rein musikalisch tut man in der Tat gut daran, eine Unzugehörigkeit zu zelebrieren, denn auch in musikalischer Hinsicht bewahrheitet sich dies: Es könnte emotional geprägter Punkrock sein. Hinzu kommen dieses Mal noch Stilelemente aus Pop, Elektronik und auch ansatzweise sogar HipHop, zumindest in der zweiten Hälfte von „IIII“. „IIII“ ist die Weiterentwicklung der Weiterentwicklung. Präsentierten sich Katzenstreik auf „Emowürstchen“ und „...Solves Your Problems!“ schon gereift, so sind die 18 neuen Songs doch der Inbegriff von authentischer Stilvielfalt. Diese Band – so kann bereits nach acht Jahren Bandgeschichte sagen, ist für die Szene, nein, für viele Szenen eine immense Bereicherung. dennis gretzel 06/2006

    poison free

    A bit hard to describe is the sound of this 4-piece, but nontheless intersting and worth a closer look. Existing for 8 years now, but knowing only the name so far, I had a nice time with this latest effort of the band. Although Katzenstreik surley have a lot of punkrock roots, sometimes even elements from hardcorepunk in the background, it is in my eyes more an alternative rock record. Rough of course, but with all those melodies and harmonies focussing more in emotions, Katzenstreik present a solid alternative album with many nice and sympathic moments, catchy tunes and a good level of energy throughout the whole record. Mostly sung in German with only minor English fragments, they sing about personal issues as well as social stuff, fitting well into their sound. 18 songs is quite a lot to spend time with, and throughout all those tunes, a lot happens. From calm moments with a focus on melodies over uptempo punkrock smashers, from mostly well sung vocals to seldom more aggression, from balladesque, piano or accoustic driven tunes over electronic ideas close to Hamburg-student rock, this often rocks, entertains, sometimes surprises. Sometimes, it leaves question marks over my head, such as in „hassmaskedisco“, a remix of an older song, that is spooky and seems misplaced, or a hip hop interlude („reißverschluss“) that is not really bad, but again appears a bit as foreign matter in the context of the guitardriven, rock album. Those strange moments happen often in the last third of the album, maybe one should look at this a bonus. The remaining parts are nontheless really nice, the rock, offer catchy tunes that you will listen to quite often before they get worn out. The album is performed live, creating a nice and intense atmosphere – an experiment that worked well in my ears, although of course the soundquality is not as perfect as with a „real“ studio recording. The gatefold CD looks great, it comes with a booklet for lyrics and one that has been designed by friends of the band – another nice concept, and a sympathic release for a band that will probably play a bigger role in German alternativ punkrock soon. 06/2006

    nova recordings

    euphoric and inspiring emopunk with intelligent lyrics knowing now barriers while mixing languages and spreading an poetic aproach. this means scarifying ballast: constitutive and liberating. each tone against gray llight so come with us and break closed circuites! katzenstreik could be your soundtrack therefor. Rough recorded and raw katzenstreik are referring to their garage punk roots. contains gatefolded cover in both formats plus a fat 24 pages poetry book in which friends wrote down some personal lines & thoughts (eve masacre, agga of peace of mind, soeren of tomtetummetot, a.m. thawn ...) plus an extra lyric sheet for CD. 06/2006

    broken silence

    Das vierte Album der Indie / Emopunk / D.I.Y.-Institution erscheint heute. KATZENSTREIK spielen grandiosen Emorock zwischen JAWBREAKER und PROMISE RING - die richtige Mischung aus Härte und Wut, Liebe, Melodie, Authenzität und Anspruch. Mit intelligenten, poetischen und unverkrampften Texten lassen sie wie kaum eine andere Band hierzulande spüren, wie essentiell es für sie ist, Musik zu machen. Nach drei Alben, unzähligen Solibeiträgen auf Compilations, über 4.000 verkauften Tonträgern, über 150 Shows und Touren in Deutschland, Dänemark, Schweiz, Frankreich, Spanien und Luxemburg, alles ohne Management, nur durch Unterstützung des D.I.Y.-Undergrounds, bestimmte die Band ihre Position neu und nahm eine sehr direkt und live klingende Platte auf. Zu den bereits bekannten Sound-Trademarks integrieren sie zunehmend elektronische Elemente und direkten Rock’n’Roll-Appeal. jan

    sellfish

    In schöner Regelmäßigkeit begeistern mich Katzenstreik mit ihren Platten. Und noch jedes mal musste ich nicht das Gefühl haben, diesen "Geheimtipp" hätte mir jemand "weggenommen".
    Ganz unabhängig davon natürlich, dass die Göttinger längst größere Aufmerksamkeit verdient hätten. Aber man freut sich doch immer etwas darüber, "seine" Band zu haben. Jetzt könnte alles anders werden. Denn diese Platte, "4", ist anders. Ganz gewaltig anders sogar. Und das werden auch diejenigen Glücklichen feststellen, welche die Qualität von Katzenstreik bereits für sich entdeckt hatten. Äußerlich daran, dass man sich nach längjähriger Zusammerarbeit mit dem sympathischen Freecore Records Label neu orientiert hat. Musikalisch aber daran, dass man das eigene Feld nochmals weiter gesteckt hat. Was vielleicht nicht unbedingt für den Opener "Davey" oder das großartige "Home again" zutrifft, welche in altbekannter Leidenschaft - mal deutsch, mal englisch - aus den Boxen kommen. Die "Emowürstchen" wagen sich in den folgenden 17 Tracks jedoch immer wieder weiter aus den üblichen Grenzen heraus als vorher. Vor allem fangen die Vier zum Ende der Scheibe wirklich an zu experimentieren; lassen von "Hassmaskedisco" eine Neuinterpretation des eigenen Songs im Elektroclash-Format remixen und wagen sich mit "Reißverschluss" sogar erfolgreich (!) an den HipHop. Die Neuerungen lassen sich aber auch daran festmachen, dass die Tracks erstmals von der kompletten Band live im Proberaum eingespielt wurden. Doch was man dabei als Hörer an Soundqualität einbüst, geht dafür in Punkto Intensität doppelt zurück auf's Konto. Was ebenso für die Energie zutrifft, denn das ganze Album zieht nach vorne wie nie zuvor. Die Aufmachung bleibt derweil wieder über jedweden Zweifel erhaben. Doch was ja ohnehin schon ein Trademark für diese Band war, treibt man diesmal zusätzlich noch auf die Spitze: Zu einem seperaten Blatt mit den Texten kommt ein zweites, 24-seitiges Booklet. Ein Poesiealbum mit Widmungen von Freunden und "Kollegen" an die Band. Großartige Idee, wunderschön umgesetzt. So oder so: Spätestens jetzt sind Katzenstreik nicht mehr nur die Band mit dem besten Namen dieser Nation. Nein, sie sind längst eine ihrer wichtigsten, in einer Liga mit Oma Hans, Turbostaat oder D.H. Und es wird verdammt nochmal Zeit, dass das endlich auf breiter Ebene wahrgenommen wird! Micha (05/2006)

    flight13

    "Katzenstreik are 4 Individuals" schrieb die Band im Infosheet zur letzten Platte „solves your problems“. Als Individuen betrachtet und respektiert zu werden ist vermutlich der Grund, warum die Band nie an Inspiration, Diskussion und Entwicklung eingebüßt hat und sich ständig den Weg zur ständigen Weiter- und Fortentwicklung als unbedingtes Ziel offen hielt. Nun kommt hin zu, dass Bolle (Gesang, Gitarre), Tobi (Schlagzeug, Trompete, Vibraphon, Gesang), Hagen (Gitarre, Gesang), Jörg (Bass) seit zwei Jahren an 4 unterschiedlichen Orten in mehreren Ländern leben, was neben der Individualisierung auch eine räumliche Isolierung mit sich bringt und das ganze Bandgefüge verändert. Die Band hält diese auf einer neuen Platte fest.

    (04/2006)

    :: solves your problems (CD + LP)katzenstreik solves your problems

    nova recordings

    »SOLVES YOUR PROBLEMS« turned out to be yet more mature, music- and lyricswise as their second record »Emowürstchen«. short and compact songs, sharply and fluently arranged and straight to the point: you can hear and sense the roots. financially aided by fans we could afford a longer period of time in the studio. the positive reaction received from a lot of record labels confirmed that it was worthwhile working intensively on the sound. not by coincidence but to serve the purpose of using and strenghtening the whole network of independent strcutrued and avoiding to submit to the established schemes of music business the record cam alive as a result of cooperation between the band, some record labels and enthusiastic friends. katzenstreik yet tries to avoid terms like authenticity and genuiness to describe the band and its attitude, favouring to playfully handle the whole oscillating veriety of existing and imaginative human identities. when you feel as a clwon, act as a clown, when you don´t - you can´t be forced to. that´s what we´re about. rock yourself free and you´ll know you´re alive. 06/2006

    fanhead (lu)

    Mit “…solves your problems“ hat die norddeutsche Band Katzenstreik bereits im Februar 2004 ihr drittes Album veröffentlicht. Bei mir liegt die Scheibe erst seit einigen Wochen auf dem Schreibtisch; eigentlich meistens im CD-Player. Den überwiegend positiven Rückmeldungen anderer Magazine kann ich mich daher nur anschliessen.
    Katzenstreik bieten erfrischenden Emo-Punk der sowohl rockt als auch zum Nachdenken anregt. Mal geht es direkt nach vorne wie beim Opener Magic Love, dann wieder eher schleppend und bedrückend wie bei Scars. Insgesamt fühlt sich die Platte aber sehr optimistisch und aufbauend an. Gesungen wird dabei auf deutsch mit englisch gemischt. Das klingt auch echt cool, ist aber manchmal etwas schwer verständlich.
    Bei immerhin 14 Stücken tun sich kaum Schwächen auf, den vier Jungs aus der Hansegegend ist folglich ganze Arbeit gelungen. par Dan (08/2005)

    out of control#8

    irgendwann im letzten jahr hab ich mirr das aktuelle katzenstreik-album geholt und bin noch heute schwer begeistert. ja, ja die texte sind etwas unzugänglich, aber die musik ist wirklich große klasse. katzenstreik machen emopunk würd ich´s mal nennen (tja, so klingt punk halt heute) und schon beim konzert letztes jahr in bärlin konnte ich der band etwas abgewinnen! die cd lässt sich prima durchhören und besitzt tatsächlich gleich ´ne ganze reihe an hits! sehr erfrischend! MTG (07/2005)

    nillson.de

    Zuviele jammerige Songwriter Platten haben mein Schubladendenken zerstört. "Was ist das hier?", frage ich mich und andere verzweifelt, während "...solves your Problems" von Katzenstreik rotiert. Emo? Könnte sein, aber dann auch wieder nicht, weil ich das ja gar nicht so mag. Das geht mehr ab wie Schmitzens Katze, die zum Streikbrecher mutiert und mit mehreren Pfoten voll guten Riffs sich durch die Seele prügelt. Und diese Seele ist geschunden, aber noch lange nicht am Boden.
    Wie so oft geht es um den ewigen Kampf zwischen Micro- und Makrokosmos. Ich gegen Euch. Hier drinnen gegen da draußen und wenn man das "Herz auf der Zunge" trägt, so kann das auch mal ganz leicht zu Narben führen. Und wenn man sich schon unwohl mit dem da draußen fühlt, dann darf man das auch benennen: "[...] wegen Geld krepieren Leute / Wegen Macht zerstörn wir Erde". Katzenstreik sucht da immer einen Weg raus. Überhaupt scheint "Raus" das Wort zu sein, das sich durch diese Platte zieht. Aber über die Revolution reden? Ne billige Anmache, wie ein Soundsample schon selber sagt. Also "Emowürstchen Unite". Es geht nach vorne, nur noch nach vorne.
    Kein Stück zurück und so pathetisch wie das hier klingen mag, ist es dann eben doch nicht. Denn der Witz kommt nicht zu kurz und gut ins Bein gehen tut es auch. Katzenstreik rocken und haben in so manchem Gitarrenlick doch auch Pop zu bieten, das manch einer gar College Rock sagen würde. Doch dafür ist dann doch auch noch genug Punk vorhanden. Und was bleibt? "Gute Musik" - Schublade auf - Schublade zu! daniel decker (04/2005)

    wastin.com

    Katzenstreik die mittlerweile bunt in Deutschland verteilt ansässig sind haben ein neues Album rausgebracht, der Name '...Solves Your Problems' und um Probleme geht es auch von Vorne bis Hinten. Wer die Emo(würstchen)-Punkrocker kennt, weiß - sie brauchen nicht viele Worte um wichtige Themen auf den Punkt zu bringen. Doch im Gegensatz zu den Vorgänger Alben sind die vier Herren ein wenig direkter und härter. Die Texte gemischt aus deutsch und englisch, die Melodien mitreissend und die meistens Lieder zum Mitsingen mehr als geeignet. 'Magic Love' fällt direkt mit der Tür ins Haus, catchige Melodie und voller Emotionen, wie man es gewohnt ist. 'Roots' ganz eindeutiger Song zum Mitsingen und Tanzen. Das Lied 'Scars' lädt zum kollektiven Nachdenken und Trauern ein, ein Song, der wirklich unter die Haut geht. In diesem Sinne - “we all have scars“! Wer hier noch denkt er ist perfekt, sollte die CD besser aus dem Player holen. 'Emowürstchen Unite' lädt zum Mitschreien und Rocken ein und ist ein Aushängeschild des Albums. '...Solves Your Problems' regt zum Nachdenken und zum Mitdenken an. Bei jedem Hören entdeckt man was Neues bei den Liedern und kein Lied gleicht dem anderen. Die Texte kommen von Herzen und sind gut durchdacht, dies spiegelt sich in jedem einzelnen Song wider. Mario Klein (02/2005)

    trust fanzine

    wunderbarer, melodischer, euphorischer, emotionaler poppunk mitangenehm jugendlichen, aber nicht naivem touch. geplündert wird das beste, was das genre, zumal in diesem land, zu bieten hat, ohne dabei an eigenem profil zu verlieren. einige echte knaller dabei, die live unter garantie zünden wie bombe. erste liga, klarer fall! thomas (12/2004)

    in your face

    vielleicht ist es ja ein marketingtrick, dass sich die mitglieder dieser band komplett über den norden der republik verstreut haben. bremen, hamburg, berlin, erfurt. die deutschen metropolen eben. so kann man KATZENSTREIK wenigstens in keines dieser hype dinger wie hamburger nacheingeschulte oder berlin-mitte-musikmatten stecken. rein musikalisch braucht man das auch nicht. natürlich sind die einflüsse von bands wie …BUT ALIVE oder amerikanischem emopunk nicht zu überhören, doch sind das immer nur inspirationen. die band besitzt einen eigenen sound, irgendwo in die richtung deutscher emo mit ehrlicher wut und auch mal mehr zu singen als über die ehemalige lebensabschnittspartnerin. deutsche musik muss nicht immer nach elektropunk klingen, braucht keine diskussion über nationale identitäten und kulturen, deutsche musik braucht vor allem leidenschaft an der musik selbst und die haben katzenstreik und haben es auch geschafft diese auf ihrem dritten album zu konservieren. bitte mehr. 8/10. costi (11/2004)

    slam magazine

    welch angenehm große und unerwartete überraschung! wer hätte gedacht, dass sich hinter dem obskuren namen KATZENSTREIK ein kleines juwel des deutschen indierock verbirgt? leider muss ich gestehen, dass mir die bisherigen veröffentlichungen der band nicht bekannt sind, aber mit ihrer 3. treffen die Göttinger voll ins schwarze. "KATZENSTREIK, vier leute die zusammen musik machen, die einfach spaß haben zu rocken", heißt es in der presseinfo. doch um eine platte wie "Solves Your Problems.." zu machen bedarf es neben spaß auch einer gehörigen portion hingabe und leidenschaft. dass sie diese eigenschaften besitzen, beweisen KATZENSTREIK in eindrucksvoller weise auf ihrem neuen werk. jeder song eine kleine, in sich geschlossene welt. jeder song fühlbar. jeder song ehrlich und mitreißend, rau und aufwühlend, wachsend mit jedem hördurchgang. wunderbare gitarrenarbeit, krachend, nach vorne, energiegeladen, auf den punkt wie auf "Roots". unbändige songstrukturen, gespickt mit beklemmenden gitarrenmelodien, düsteren riffs und gänsehaut-refrains wie auf dem fantastischen "Scars". noisige perlen wie "Cut". pop, punk, emo, rock - das alles ist "Solves Your Problems…". das alles ist KATZENSTREIK. das alles ist deutschsprachige alternative musik wie sie anno 2004 klingen sollte und leider nur allzu selten tut! www.katzenstreik.org alexander lueger (11/2004)

    anarchy and peace

    die ersten zwei platten kam auf dem göttinger label freecore records raus, das uns schon von veröffentlichungen von el mariachi bekannt sein sollte. um katzenstreik bisschen mehr zu promoten, kommt die neue scheibe in zusammenarbeit mit 4 anderen labels raus. das ist einmal per koro, sowie unterm durchschnitt und bedbeforbreakfast und dann noch flight13.
    ...solves your problems! ist das beste und druckvollste was katzenstreik bis jetzt gemacht haben. irgendwo zwischen punkrock und emo (wenn man sie fragt, seit ihr emo, dann antworten sie mit nö....punk, bei der frage nach punk, kommt die antwort emo). mit viel energie und kraft spielt sich die band in die herzen der zuhörer. aber auch die texte sind reifer geworden. diese sind hauptsächlich auf deutsch (obwohl sie meistens englische titel haben). teilweise wird auf englisch gesungen. mir persönlich bisschen zu viel emo. aber nach öfterem hören hab ich mich doch ganz gut an ....solves your problems! gewöhnt, weil recht flott und ne menge punkrock. natsch (11/2004)

    broken silence

    KATZENSTREIK tragen ihr herz auf der zunge und damit am rechten fleck. die band steht wie keine andere für eine unpeinliche und selbstbewusste neudefinition des begriffs emopunk. intensiver als die meisten anderen, frisch wie die frühen MUFF POTTER oder HOT WATER MUSIC spielen die göttinger musik mit hörbaren wurzeln im punk und hardcore, zielen jedoch auf herz und verstand, anstatt blindwütig herumzutrampeln. durch geschicktes arrangieren bringen KATZENSTREIK laut-leise punkrockparts in nachbarschaft zu melodiösen und poppigen ausbrüchen. wie wichtig es ihnen dabei ist, dass ihre gedanken auch verstanden werden, zeigen die liebevoll und poetisch aufbearbeiteten lyrics. diese sind nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich geschickt und durchdacht in die songgefüge eingearbeitet. jan (10/2004)

    zeitstrafe

    Yeahyeahyeah, eine meiner absoluten Lieblingsplatten der letzten Tage und Wochen. Warum gehören die eigentlich nicht zu den "angesagtesten" Bands in diesem Land? Hm, fehlt das coole Image? Ich hab keine Ahnung, ist mir schleierhaft. Die 14 Songs auf "Solves Your Problems!" sind dermaßen euphorisch, frisch, energiegeladen...hat mich sofort von der ersten Sekunde an gepackt. Erinnert hats mich beim anfänglichen Hören an die frühen GET UP KIDS, "schnelle und harte" JIMMY EAT WORLD, oder auch einige Sachen von TAGTRAUM. Eine Kreuzung aus diesen 3 Bands beschreibt KATZENSTREIK auf dieser LP schon ganz gut, finde ich, auch wenn sowas immer etwas hinkt und die Band natürlich ihren eigenen Sound hat. Das ist einfach Emo-Punk (find ich nicht schlimm, das E-Wort. Viele könnens wohl nicht mehr hören, wohl auch zu Recht, aber manchmal passt es), der von allem genau das Richtige in der genau richtigen Dosierung hat: Power, Melodien, Gefühl...fähiger Gesang kommt hinzu, gute persönliche und politische (eh oft das Gleiche) Texte und eine schöne Aufmachung. Wie gesagt, Hammer. renke (09/2004)

    plastic bomb

    das ist ein hammer in sachen emotionen, leidenschaft und intensität! katzenstreik sind die ideale ergänzung zu bands wie TURBOSTAAT und EL MARIACHI. diese band spricht dich in jeder hinsicht an: deinen bauch, dein herz und deine seele. katzenstreik schaffen das, was nur wenige bands zustande bringen - sie berühren den hörer. emotionaen werden wieder groß geschrieben ohne in gängige emo-klishcees zu verfallen. irgendwie können sie das feeling erzeugen, dass MUFF POTTER in ihrer hochzeit so groß gemacht hat, die richtige mischung aus härte & wut, liebe & melodie, authentizität & anspruch. (08/2004)

    visions

    gekonnter stil- und sprachspagat: katzenstreik mixen emo, punk und rock mit deutsch/englischsprachigen texten. nein, emobands müssen nicht weinernlich und selbstverliebt klingen, einige gönnen sich sogar eine prise humor. katzenstreik zum besipiel sind zwar dem genre verfplichtet, wie sie selbst bei "emowürstchen unite" bekennen, trotzdem dreht sich hier nicht alles ums vernarbte herz. stattdessen präsentiert sich das quartett nicht nur textlich, sondern auch musikalisch aufgeschlossen. im deutsch/englischen sprachmischmasch wird politsches gedankengut gestreift, musikalisch legt man einen hardcorebackround offen, der aber durch punk und fast schon fröhlichen rock ergänzt wird. melancholie wird zwar auch hier groß geschrieben, überschattet aber nicht alles andere. als bezugspunkte kommen hier zulande muff potter am ehsten in frage, legitim sind aber auch vergleiche mit labelkollegen jet black. dabei wuchern katzenstreik geradezu mit hymnsichen melodien, das fast sechsminütige"scars" in bewährter hot water music manier ist da eines der besten beispiele. weitere höhepunkte auf "solves your problems" sind das herausragendes "spirit" und "herz auf der zunge" zum abschluss des albums. wenn beim nächsten mal noch stärker an der produktion gefeilt wird, dürften katzenstreik ziemlich weit vorne landen 9/12 Pkt. Falk (05/2004)

    beatpunk

    Schön finde ich es, zwar nicht bei allen Bands, aber bei einigen dafür umso mehr, wenn das Booklet mehr hergibt, als die Texte vorzustellen, »geile« Live-Pics zu präsentieren und die Grußliste an Mama, Papa und die Freunde loszuwerden. Katzenstreik machen das. Sie setzen persönliche Gedanken neben ihre Lyrics und lassen damit ein bisschen durchschimmern, dass es ihnen um mehr als nur das Gefühl des Musik-Machens geht. Der Song »Spirit« scheint die Richtung anzugeben. »Spirit« wird groß geschrieben, nicht nur als Lied, sondern eben auch als Lebensgefühl.
    Ganz schlau werde ich aus Katzenstreik trotzdem nicht, denn so richtig wohl scheinen sie sich in keiner einzigen musikalischen Sparte, die aus dem traditionellen »Stromgitarre – Bass – Schlagzeug«-Schema resultiert, zu fühlen. Hier und da etwas Punk, viel Emo, ein Schuss Hardcore und Indierock, mal auf englisch, mal auf deutsch – fertig ist der wilde Stilmix, der es manchmal in sich hat und manchmal einfach zu dürftig daherkommt. Denn so vielseitig wechselnd der Sound auch ist, desto abwechslungsreicher auch die Beanspruchung meiner musikalischen Geschmacksnerven. Schafft man es gegen Anfang der Platte noch mit einigen Rockern aufzuwarten, so bleibt gegen Ende einzig der Trost der auf stets hohem Niveau gehaltenen Samples, die einen bis zu guter letzt zum Schmunzeln bringen. Dazwischen allerdings viele belanglose Parts, die den ganzen Elan des Vorherigen entschwinden lässt, um viel zu spät wieder die Kurve in Richtung Ohrwurm bekommen zu können.
    Musikalisch hört sich das schon ziemlich ausgereift an und auch technisch haben Katzenstreik einiges aufzubieten. Ich werde aber das beklemmende Gefühl nicht los, dass man hier auf Teufel komm raus alles daran setzt, so abwechslungsreich, so extravagant wie möglich zu klingen – und genau das geht in die Hose.
    Sicher, Katzenstreik werden Spaß an der Sache haben, sind gute Freunde, die zusammen Musik machen, was ja an sich durchaus akzeptable Gründe sind, um weiterhin kulturindustriellen Output zu liefern. Darüber hinaus interessieren sie sich auch noch für Kritik an den Zuständen, was sie sympathisch macht. Alles in allem bleibt aber ein Feeling, das mir beim Hören kein eindeutiges Lächeln auf die Lippen zaubert. Schlecht ist diese Platte ganz und gar nicht, dennoch muss an dieser Stelle gesagt werden, dass diese ganze Harmonie, dieses »Friede – Freude – Eierkuchen«-Ding, das mich trotz der formulierten Gesellschaftskritik irgendwie nicht verlassen will, keineswegs vor einigen Aussetzern auf Konserve schützt. Ist ja schön, wenn man sich und das, was man tut, mag. Jedoch besagter »Spirit« ist nun mal kein Garant für außerordentlich gute Musik. Eben so wie hier.
    Meine Probleme hat – in Anspielung auf den Titel – das Album jedenfalls nicht gelöst. Aber: vielleicht wollten sie das ja auch gar nicht. Chris (05/2004)

    schallplattenmann

    Upala, da biegt eine Band auf einem non-kommerziellen Label mit ihrem dritten Album um die Ecke und stellt sich selbstbewusst lächelnd neben die Aushängeschilder der Branche. Wer seine Ohren gerne in das Land zwischen Punk und Emo-Core hängt, sollte an Katzenstreik nicht vorbeigehen. Völlig selbstverständlich und unpeinlich mischt das Quartett deutsch mit englisch und ist bei dem verzweifelt krachenden Opener "Magic Love" genauso überzeugend wie bei dem vertrackten "Scar". Diese Band brennt und begeistert auf Anhieb mit den kraftvollen Emotionen, die sie transportieren. Dabei sind Katzenstreik nie dumpfsinnig oder destruktiv und runden ihre Gefühlsausbrüche mit einem Augenzwinkern ab ("Emowürstchen Unite") (05/2004)

    fomp.de

    Es ist sicherlich kaum mehr ein Geheimnis, dass mein Herz dem deutschsprachigen Punkrock sehr zugetan ist und auch in diesem Fall streck ich beide Fäuste in die Höhe. Hey, die machen echt Laune.
    Die Göttinger erinnern an vielen Stellen sowohl gesanglich und musikalisch an die genialen Jimmy Eat World, oftmals fühl ich mich auch unterschwellig an die mittlerweile verblichenen Leiah erinnert. Und glücklicherweise ist immer ein ordentliches Pfund rotzige Aufmüpfigkeit und Punkrockverständnis vorhanden, die diese Band spannend, unerwartet und vielseitig macht.
    Katzenstreik strikes back und „solves your problems“. Das ist mutig gesagt, aber es stimmt, denn ich muss unbedingt betonen, dass es sich bei ihren Texten, die zumeist auf Deutsch gehalten sind, ( die Songtitel aber witzigerweise immer auf Englisch) kaum um durchschnittliches Gelaber oder Geschluchze handelt. Hat also Hand und Fuß und „Herz auf der Zunge“. Katzenstreik zählen einfach zu den Guten, und um mal pathetisch zu werden, wenn nicht sogar zu den Besten.
    „I meet you in this track, I meet you on the street.” taymas, (05/2005)

    allschools network

    Keine Ahnung wie lange die Göttinger von Katzenstreik mittlerweile schon unterwegs sind, aber leider ist den wenigsten aufgefallen, dass die Band mit „Solves Your Problems“ bereits ihr drittes Album an den Mann bringen wollen. Wie auch immer: in meinen Augen sind Katzenstreik völlig unterbewertet und sowohl das selbstbetitelte Debütalbum wie auch „Emowürstchen“ sind absolut gelungene Perlen emotionaler Punkrockmusik, und natürlich macht auch das neue Album da keine Ausnahme und rockt sogar noch eine Nummer härter und vor allem direkter als beide Vorgänger. Katzenstreik geben Gas und der Hauptteil der Songs ist recht flott und liefert unglaublich catchige Melodien, die sofort hängen bleiben. Die Lyrics sind recht simpel gehalten, aber schaffen es grade dadurch komplexe Problematiken, die uns das Every-Day-Life stellt schön und anschaulich darzustellen. Sänger Bolle und seine Mitstreiter haben das Herz auf der Zunge und damit am rechten Platz. Absolut mitreißend !Schwachpunkt ist wie bei den letzten beiden Alben, die schwere Verständlichkeit der Vocals. Als wäre es nicht schon schwer genug den Lyrics, die zwischen deutsch- und englischsprachig switchen, zu folgen, sind sie meist so undeutlich vorgetragen, dass dem Hörer das Mitsingen im Hals stecken bleibt. Sehr schade, denn ansonsten ist „Solves Your Problems“ sicher das beste und eingängstige Katzenstreik up to date! Werner (04/2004)

    enough fanzine

    Katzenstreik, Katzenstreik, macht das Emowürstchen froh. Auch wenn es sich nicht reimt... Latest album by Germany`s Katzenstreik and one of the few albums, that I review here, even if I bought it. Though they´re around for quite some years now, I never paid them the attention they deserve. This totally changed with their new album. Catchy and melodic stuff, with smart German and English lyrics. Reminds me of Jimmy Eats World´s “Static Prevails” album more than once, but “…Solves Your Problems” is even more likeable. If you don´t give a fuck about Muff Potter anymore, Jimmy Eat World are not “punk” enough for you, be sure to check out this album! Listened to it, loved it. Jan (04/2004)

    meudiademorte

    da ich mir den kack nit anhören will und trotzdem sie verkaufen möchte das review von per koro:
    "Nachdem ich die Vorab-CD erhalten hatte und völlig vom Hocker gerissen wurde, musste ich unbedingt an diesem Release partizipieren, auch wenn diese Scheibe nicht unbedingt in das typische Per Koro Release-muster passt (umso besser!). Katzenstreik lässt sich eigentlich mit drei Adjektiven zusammenfassen: ehr-lich, emotional und intensiv. Das neuste Release, der 4 (ex)Göttinger, brettert mit dezentem, harmonischen Post-Emo-Punk durch die Boxen, um dann nach ein paar Songs mit sanften eher Indyrockigen Songs zum Träumen einlädt. Noch „erwachsener“ als die ersten beiden Veröffentlichungen und mit weitaus besserem Soundgewand lädt die Band zu 14 wunderschönen, abwechslungsreichen, melodiösen Stücken ein, die mir „hartem Hund“ auch Gänsehaut bescheren. Die Songs mit deutschen und englischen Texten/Gedanken animieren zum nachdenken und das sehr schöne, schlichte Artwork harmonsiert mit der Musik und den Inhalten. Ich wünsche mir mehr deutsche Band in diesem Stille. Werde wohl noch weiterhin darüber rätseln müssen, warum Mensch von dieser Band bislang so wenig gehört hat. Für die ewig gestrigen; mit von der Partie übrigens unverkennbar auch noch der Gitarrist von Spit Acid. Tretet in den Katzenstreik. " (04/2004)

    pitfire

    Seid konstruktiv destruktiv!!Dieser Aufforderung von Katzenstreik ist man doch gerne versucht nachzukommen!! Mit dem Album, das den selbstbewussten Titel “...Solves Your Problems“ trägt, haben Katzenstreik vor Kurzem ihr bereits drittes Album herausgegeben. Schon mit einem Blick ins Booklet stellt man erfreut fest, dass Katzenstreik eine sehr sympathische Band ist, die auch was zu sagen hat und das Herz erfreulicherweise auf der Zunge trägt. Hochpoetische Textzeilen, wie zum Beispiel, “ob du stirbst oder liebst, mit den anderen kämpfst oder dich besiegst, tauchen ist wie Fliegen unter Wasser und allein weißt du das, wirst du nie einsam sein“ aus dem Song “Pop“ oder “der Baum nahm mich auf und sagte alles ohne eins der Worte, die jetzt nicht mehr wichtig waren. Und dann begriff ich, er denkt nicht“ aus dem wunderbaren Opener “Magic Love“, sind herrlich vertrackte Kleinode, über die zu Nachdenken sich lohnen kann. Ein nächstes Phänomen, das auffällt, ist, dass Katzenstreik fast allen Songs kurze und prägnante englische Titel gegeben haben, dann aber trotzdem, bis auf eine Ausnahme (“Mess“) deutsch und deutlich singen. So heissen die Songs auf dem Album “Street“, “Scars“, “Roots“ oder “Fruity Loops“. Musikalisch schwimmen Katzenstreik am ehesten im Fahrwasser von Bands wie Muff Potter, auch die Stimme erinnert stark an die genialen Münsteraner. Textlich sind aber definitiv auch Reminiszenzen mit Kettcar (oder eben früher ...but alive) nicht von der Hand zu weisen. Schnelle Rockhymnen wie “Magic Love“ und eher verspielte, langsame Oden wie es “Scars“ ist, wechseln sich auf “...Solves Your Problems“ ab. Beides beherrschen Katzenstreik, aber mich überzeugen sie noch mehr mit den schnelleren, treibenderen Stücken wie “Street“ “Magic Love“ oder “Pop“. Es ist offensichtlich, dass für Katzenstreik der Gesang sehr wichtig ist, und sie haben ja auch wirklich was zu sagen! Umso mehr ist es schade, dass der Gesang bei der Produktion etwas zu leise geraten ist und man so die Texte nicht immer ohne weiteres verstehen kann. Dadurch dominiert das gekonnte Gitarrenspiel etwas zu stark und bei flüchtigem Hinhören kommt das Gemisch dann als Einheitsbrei rüber, aber das kann man der band ja nicht wirklich vorwerfen! Für Fans von Muff Potter und/oder Kettcar sehr zu empfehlen! Fabian (04/2004)

    alternative nation

    März 2004, im laut Intro Poll besten Club Deutschlands. Vorne spielt eine müde wirkende Emoband Zugaben, hinten kommen Muff Potter gerade erst rein, um sich vor dem Eintrittzahlen zu drücken. Dazwischen stehen viele Menschen, die man leicht in Sparten einordnen kann. Die Hardcoreler sind heute weniger, dafür sind umsomehr Indieseitenscheitel und Punkrockerirokesen zu sehen. Und zwischendurch immer wieder T-Shirts dieser Band mit dem seltsamen Namen: Katzenstreik. Der Name kommt vom Englischen Wildcat Strike, einer spontanen Arbeitsniederlegung in den Arbeitervierteln. Punkrock, das wäre also schon geklärt. Aber wo gehts hin? Wo der ideologische Überbau, als Geisteshaltung definiert zahlenmäßig ausgedünnt wird, fällt auch dem letzten Bis-Vier-Zähler auf, dass mit politischen Parolen nicht viel zu holen ist. Emotionen sind das neue Zauberwort, und nicht erst seit ...But Alive in den deutschen drei Akkorden zuhause. Und so reihen sich Katzenstreik ein in die Kette aus Legenden und solchen die es gerne wären: Dackelblut, Oma Hans, Turbostaat. Schnell, laut, verzweifelt gegen einen Schmerz anbrüllend, der vielleicht manchmal doch aufgesetzt klingt. Katzenstreik meinen das, was sie tun. Das Herzblut quillt aus der geballten Faust, aber reicht das? Sicher, das viel zitierte Mixtape wird sich über die Anwesenheit des Trios freuen, aber über Albumlänge geht dem dann doch etwas älteren Strickmuster die Puste aus. Viele Menschen werden diese Platte lieben. Es sei ihnen gegönnt, sobald sie Kettcar nicht mehr als `Sellout` bezeichnen. Moritz (04/2004)

    pleasure syndicate

    das 3. album der göttinger – noch besseres songwriting, schöne melodien, tolle texte, diesmal überwiegend auf englisch: klasse melodischer „emo-punk“ (au backe, für die benutzung dieses un-wortes sollte ich mich selbst schlagen) mit vielen ideen und damit meine ich nicht nur das musikalische... totschickes cover diesmal, eine wunderbare platte und eigentlich jedem ans herz zu legen! cr (03/2004)

    ox

    den sinn für humor haben KATZENSTREIK schon mit dem titel des letzten albums„emowürstchen“ bewiesen. nun steht das dritte KATZENSTREIK-album ins haus und selbiges geht weg vom indierock- pop (zurück) in richtung punkrock. was nicht heißen soll, dass KATZENSTREIK ihre mischung aus HOT WATER MUSIC/ JIMMY EAT WORLD hinter sich gelassen hätten, aber: KATZENSTREIK bringen auf „solves your problems“ mitunter schnellere stücke als auf „emowürstchen“. was mich an dieser band aber nach wie vor begeistert, ist nicht das tempo der songs, sondern die fähigkeit gute persönliche texte mit einem rauen, aber emotionellem gesamtbild des sounds zusammenzubringen. das klingt vielleicht verwirrend, worauf ich ziele, ist die mischung aus gitarren, die ineinander klingen mit den persönlichen, teils vielleicht sogar düsteren texten. wo anders möchte man dies als soundbrei abtun, bei KATZENSTREIK halte ich es für charakteristisch und gut. ich hätte nicht unbedingt gedacht, dass KATZENSTREIK schnelle songs wie den opener „magic love“ oder „street“ so gut hinbekommen, da ich die stärke der band immer in ruhigeren gebieten wähnte- falsch gedacht. „solves your problems“ zeigt, dass KATZENSREIK beides können: schnell und langsam. dabei werden gute texte gewahrt, genauso wie ein seitenblick über den musikalischen tellerrand. ja, „solves your problems“ ist das beste KATZENSTREIK-album, sehr gut. lauri

    (03/2004)

    nirvanaclub.com

    german emopunkrockers "katzenstreik" (eng.: wildcat strike) released their third album on German grunge and garagepunk label "unterm durchschnitt". The record combines emotional and sometimes sad themes in a very poetic way. The band has punkrock roots but on the new record they are focusing on more rock and grungesounds that people will love that listen to bands as superchunk (City Slang Records) and some other kind of freaky indierockers. Lyrics are personal with a touch of political background. You can listen to an mp3 by the band here. rasmus (03/2003)

    sellfish

    was soll man noch über eine band schreiben, die mich seit zwei alben fasziniert, aber einfach nicht die verdiente aufmerksamkeit bekommt? vielleicht das: der dritte longplayer "solves your problems" rotiert hier schon seit ein paar wochen als vorab-CD im player und auch ihn scheint das gleiche schicksal wie seine vorgänger zu ereilen. im Auto, auf minidisc, in der heimischen stereoanlage: ständig lösen die göttinger meine probleme. mit musik, die zwingend und differenziert ist. mit fesselndem gesang, der keinen zweifel daran lässt, dass er die transportierten inhalte ernst meint. mit stücken, deren haltwertszeit ich noch nicht feststellen konnte, da sie offenbar immer wieder funktionieren. vielleicht liebe ich an KATZENSTREIK gerade diese ständige, kleine kurskorrektur und weiterentwicklung - die diesmal noch ein gutes stück selbstbewusster ausgefallen ist. "roots" zum beispiel ist ein unendlich kickender track, der die entwicklung von KATZENSTREIK deutlich macht: anstelle ausladender kompositionen wie auf "emowürstchen" bündelt man jetzt seine kräfte und kann dadurch die intensität der stücke nochmals erhöhen. das ganze findet seine entsprechung auch im artwork: der schicke schwarze digipak ist für bandverhältnisse (nach jutetasche und a5-booklet) geradezu bieder ausgefallen, trotzdem ist vieles anders als bei den kollegen und neben den texten gehen auch die linernotes direkt ins herz. und obwohl der brillant straighte punksong "emowürstchen unite" eine sonderstellung einnimmt: "solves your problems" ist längst nicht mehr emocore, das ist intensecore. meinetwegen intense-würstchen-core. bitte beachtung schenken. mindestens. intensecore. micha (03/2004)

    green hell

    ...solves your problems das nunmehr dritte Album von Katzenstreik (engl. wildcatstrike, was so viel wie wilder Streik bedeutet) ist deutlich rockiger und schneller geworden als der Vorgänger. Für Uneingeweihte: Katzenstreik aus Göttingen spielen mit herzzerreißenden Melodien gespickten und mit fantastischer Gesangs- und Gitarrenarbeit ausgestatteten Indierock/ Emopunk. Diesmal etwas weiter weg vom deep elm/jimmy eat world Einfluß des zweiten Albums, hin zu noch mehr Eigenständigkeit. Und mit Scars ist ein echter Hit auf der Platte, heißer Kandidat für das ein oder andere Mixtape dieses Frühlings und Sommers. Wenn Katzenstreik nicht so ein abschreckender Name wäre, müßte ich nicht betonen, daß ...solves your problems eine sichere Sache für FreundInnen der melancholischen, aber nicht zu poppigen Gitarrenmusik. This is the revenge of the Emowürstchen! (03/2004)

    flight 13

    mit ihrem dritten album haben die niedersachsen endlich da hingetroffen wo wir´s schon immer geahnt und gewollt haben: mitten ins herz. kaum eine band kann derzeit einen dermaßen bleibenden eindruck hinterlassen, nicht nur dank ihrer live-präsenz, endlich haben sie´s geschafft, ihre energie auch auf platte zu bannen. hier reiht sich ein kracher am anderen, und emotionen werden wieder groß geschrieben ohne in gängige emo-klischees zu verfallen. irgendwie können sie das feeling erzeugen, dass MUFF POTTER in ihrer hochzeit so groß gemacht hat, die richtige mischung aus härte und wut, liebe und melodie, authenzität und anspruch. musikalisch könnte man "solves your problems" grob zwischen eben muff potter, frühen PROMISE RING (der ähnlich hohe gesang), härteren MARR und SMALL BROWN BIKE verorten, wobei eindeutig der treibende punkrock-aspekt im mittelpunkt steht, der gesang wechselt zwischen englisch und deutsch, zwischen harmonisch und energisch, und rocken kann diese platte sowieso. alle daumen hoch!! (03/2003)

    listen-to-it.de

    da schaue ich gerade mal so in meinen briefkasten und erwarte die üblichen briefe mit rechnungen und werbung, aber was sehen meine augen da? ja, die neue katzenstreik! das letzte album “emowürstchen” hat ja schon gerockt wie sau und deshalb habe ich mich auch schon so sehr auf das neue werk der herren aus göttingen gefreut. also cd ab in die anlage und los geht die erste runde. gleich von anfang an können mich die neuen songs wieder mitreißen. im allgemeinen sind die 14 neuen stücke etwas kürzer ausgefallen und im songwriting eher auf dem punkt gebracht. dieses ist aber auf keinen fall ein fehler gewesen. immer noch kann man spühren von wo die songs herkommen. nämlich aus dem bauch und aus dem herzen! die jungs versuchen einfach nicht eine andere band zu kopieren. katzenstreik sind einfach katzenstreik und das ist auch gut so. sie schaffen es immer wieder emotionale songs zu schreiben, die aber nie in die bekannte emocore richtung gehen. es ist viel mehr super cooler punkrock fürs herz mit intelligenten texten, die von deutsch zu englisch innerhalb einem satz wechseln können. das nicht nur ein label von den neuen songs begeistert war kann man auf der rückseite der CD sehen, gleich 5 labels haben die jungs unterstützt. wenn das nicht schon für das können der band spricht... schaut mal bei eurem plattendealer nach “... solves your problems” und lauscht in die platte. ihr könnt das gute stück auch bei freecore bestellen. für emotionalen und intelligenten punkrock aus göttingen, gibt es 5,5 von 6 Pkt. sebastian (03/2004)

    sweetjanemusic

    eine platte kann keinen krieg verhindern. geschweige denn gewinnen. soweit ist alles klar... auch "...solves your problems!" wird mit sicherheit nicht all unsere probleme lösen, aber sie hilft in jedem falle, diese zu verstehen. und probleme anderer. andere gedanken. andere welten. ob nun deutsch-englischer gesang einen widerspruch darstellt oder aber emo und punk, sei mal außer acht gelassen. fakt ist: diese platte ist eine in sich geschlossene einheit, in der sich viel abspielt. katzenstreik, so scheint mir, sind trotz jeglicher verschiedenheiten ihrer musikalischen mitte ein ganzes stückchen näher gekommen zu sein. wurde auf dem schon überwältigenden "emowürstchen" eher noch nach dem laut-leise-schema gerockt, ist "...solves your problems!" eine ganze ecke tighter und durchgängiger. und schien der vorgänger lyrisch weitaus optimistischer zu sein, lassen sich auf der neuen platte menschliche schwächen erkennen. situationen, in denen man nicht weiß, wie und wohin es weitergehen soll. und vor allen dingen: ob das alles hier sinn macht. katzenstreik haben von jeher musik gemacht, die direkt ins blut geht. vom herz in den kopf und umgekehrt. man kann sich der intensität einfach nicht entziehen und merkt ganz schnell: man fühlt mit! wenn eine band dies bei dem zuhörer schafft, dann hat sie schon gewonnen. "...solves your problems!" scheint zu kommunizieren. jenseits aller schubladen sollte der gedanke doch dieser sein: wenn irgendetwas denn "emo" ist, was ist es, wenn nicht diese platte?! "magic love" drischt erstmal nach vorne, "roots" hingegen weckt den frühling in den hüften und rockt gewaltig. "an deinem letzten tag wirst du es merken, dass es nie wichtig war, es zu horten" reißt mit seiner melodie im refrain unweigerlich mit. die beiden gitarren holen aus der musik alles heraus. alles. und dann kommt es mit "scars": das herzstück der platte, das herz der platte. eine effektbeladene gitarre steht zuerst für sich alleine und schafft mit ihrem spiel eine erdrückende und beklemmende atmosphäre. dieses riff zieht sich, teilweise variiert, durch den ganzen song. bestätigung in den texten. zwischen "der schmerz brennt alles frei. wie konnte das passieren?, "wofür kämpfen wir?" und "we all have scars. wir tasten blind in dem labyrinth." entwickelt die musik eine eigendynamik im kopf, magen und herz des hörers. "pop" ist programm und bietet einen melodiöses gegenstück zu noisigen songs wie "cut" oder "loser" und schnellen punksongs wie etwa "mess". alles ist dabei.
    ich bin der festen überzeugung, dass man von der musik katzenstreiks so einiges lernen kann. sie bietet anstösse, die man länger schon nicht mehr bekommen hat. diese platte ist durch und durch menschlich, lebendig, von menschen gemacht. für menschen bestimmt, die gleiches, ähnliches oder gänzlich anderes fühlen. gefühl ist hier das stichwort. ...und dann wären wir wieder bei emo. katzenstreik kämpfen musikalisch und verbal ihren krieg. in jedem falle intensiver als alles das, was noch aus diesen breitengraden stammt. eine wahnsinnig gute platte, die einen durch so manchen gefühlskrieg führt. oder mit einem. oder neben einem. wahnsinn! und am ende nehme ich vieles mit: respect and love, light, fights. "tonight we start. right now we start." denis (03/2003)

    gothic metal

    Katzenstreik präsentieren sich auf ihrem aktuellen Album in einem neuen Gewand. Der Sound auf dem Album ist noch klarer als bei Emowürstchen, aber die Songs sind insgesamt nicht mehr so ruhig. Neu für die Band sind die kurzen Emopunklieder von eineinhalb Minuten. Auch neu ist der Sound der zweiten Gitarre, die mich manchmal etwas an WIZO erinnert und meiner Meinung nach bei Scars und dem Pop-Song mit zu vielen Effekten belegt ist; wäre nur am Anfang vom Song auch okay, aber es zieht sich durchs ganze Lied und das nervt irgendwann, außerdem fangen die beiden Lieder mit dem gleichen Effekt an und das scheint mir etwas einfallslos.
    Auch sonst hat sich einiges geändert und man merkt, dass die Jungs sich musikalisch weiterentwickelt haben. Die Lieder sind klarer strukturiert und der Aufbau ist besser. Das heißt so viel wie der Hörgenuss bei diesem Album steigt von mal zu mal, geht dafür aber beim ersten hören nicht so sehr ins Ohr wie das erste Katzenstreik-Album.
    Manchmal erscheint mir auch Bolles Gitarre ein bisschen zu leise und die „WIZO-Gitarre“ steht etwas zu sehr im Vordergrund, aber vielleicht muss das auch so sein, denn das Album ist echt Klasse. Der Schlagzeuger trommelt schöne Sachen und der Gesang ist immer noch sehr schön und meiner Meinung nach Emo (aber kein weiß was das wirklich ist...) und zum Teil liegen mehrere Stimmen übereinander. Ja....und der Basser hat sich auch weiterentwickelt und unterstreicht die Musik geschickt durch sein Spiel.
    Beim ersten hören der Cd dachte ich Hmmmm, aber bei mehrmaligem Hören entpuppt sich die Scheibe als kleines Meisterwerk und ich hab sie echt schon oft gehört. Mein absoluter Lieblingssong ist „Streets“ und der geht auch sofort ins Ohr, obwohl ich eigentlich so ne Mischung aus Englisch und deutsch in einem Lied merkwürdig finde, aber der Song ist klasse. Auch „Fruity Loops“ (Brücke ist schon da!) gefällt mir sehr gut, denn der ist ziemlich abwechslungsreich; ähnlich gut find ich „Mess“. Die neue Hardcorehymne „Emowürstchen Unite“ ist echt cool geworden und nicht zu vergessen „Herz auf der Zunge“. So... also ist echt wieder ne coole Cd geworden, mit schönem Cover und trotz Gitarrengewichse gibt’s hier ne satte „neun“! Achja und gaanz viele Labels haben an diesem kleinen Album mitgewirkt: „Per-Koro“, „Freecore-Records“, „Unterm-Durchschnitt“, „Tomtetomkinot“ und „bedbeforebreakfast“. 9/10 Pkt. Benjamin Kuhlmann (02.2004)

    :: emowürstchen (CD reissue 2006, unterm durchschnit)katzenstreik emowürstchen

    green hell

    Gleichzeitig zum neuen Album gibt es das legendäre „Emowürstchen“, also das 2. Album der Band in Neuauflage in schicker Buchverpackung. Begeisternder Emopunk der alten Schule mit intelligenten Lyrics in Deutsch und Englisch. Fantastische Band! 07/2006

    nova recordings

    emopunkrockers "katzenstreik" (eng.: wildcat strike) released their second album as a wonderful well-designed reissue on "unterm durchschnitt" in a fanzine-format. the katzenstreik debut album mirrors a very personal era during which wound´n´scars needed to be attended to and needed mending in the process fuelling the becoming of the songs: »Emowürstchen« was stronger, less fragile. more energy as a result of healing brought about a statement of confession: noone out there to rightfully maintain they´re not emo! and so it was perceived: »ARSCHTRITT INS LICHT« tranmitted the message: don´t mess with yourself, direct your frusttration to the outside. music is the creative valve that allows us to emit the results of the process of digesting all the shit we´re confronted with in today´s world - and you get people to listen to that! The record combines emotional and sometimes sad themes in a very poetic way. The band has punkrock roots but on that record they fit their energy in a rockmusic dress. people who love bands like superchunk will also love it as fans of Jawbreaker und Promise Ring. Lyrics are personal with a touch of political background. 06/2006

    sweet jane music

    Schick kommt sie daher. ´Emowürstchen´ von Katzenstreik. Die CD erscheint in einem Comic-artigem Din-A-5 Heft, in dem sich nicht nur die Texte finden, sondern diese wurden auch noch durch schicke Zeichnungen und Fotos ergänzt. Schonmal äußerst ansprechend und exklusiv. Wenn das alles wäre, schön, aber Katzenstreik überzeugen auch musikalisch auf der ganzen Linie. Geboten wird hier das, was man gemeinhin in diesen Tagen auch ´Emopunk´nennt. Von beidem haben Katzenstreik etwas. Mal unverzerrt und herzerweichend, mal total gitarrenmässig-ausufernd. Katzenstreik entfachen auf ´emowürstchen´ ein Feuerwerk von Gefühlskopfkino, und das derart überzeugend, dass ich den sehen will, der sich da nicht nach einem Song wie ´vorgestern´ vollkommen übermannt vorkommt.
    >>Übermannt von dieser Intensität in Ton und Wort. ´und wohin damit, wenn du keinen platz hast. und wie leben können wenn du keine kraft hast. und wo leben können wenn du keinen platz hast. und wofür kämpfen wenn du keine lust mehr hast<<
    Der Alltag ein ´scheiß Normalzustand´. Natürlich nur eine Emotion aus nur einem Song von 10. Mit Emotionen wird hier gehandhabt, gekonnt, integer. Und mir kommt zu keinem Zeitpunkt der Gedanke, dass da irgendetwas gekünstelt ist. Ehrlichkeit hört man Musik an. Der von Katzenstreik in besonderem Maße. Textzeilen, die noch niemand bisher zu Papier gebracht zu haben scheint (weg auch die kraft das mit irgendjemand teilen zu können). Linernotes, die mal so ganz anders sind. Aufbauend. Wissen lassend, dass da immer wer ist, dass es da immer irgendwas gibt und sei es ein Ausweg. Katzenstreik sind für mich eine Band, die gute, deutsche Texte schreibt und dabei ohne Wortwichserei auskommt. Direkt. Ehrlich. Der musikalische Soundtrack dazu ist ebenso überzeugend. Sehr gitarrenlastig. Mal low, im nächsten Moment verstört und noisig. Wenn Kettcar und Muff Potter die deutschsprachigen Bands in diesen Tagen schlechthin sind, dann wird die Zeit dieser Band sicherlich auch bald kommen. Falls nicht, sollte mich das schwer wundern. Katzenstreik sind jedoch alles andere als fernseh- und radiotauglich, und vielleicht macht diese eben erwähnte Einzigartigkeit Katzenstreik zu etwas ganz Besonderem. DAS Ding. Dennis Grenzel (02/2003)

    gothic metal

    „Verlier dein Gesicht nicht im Müll...“ ist einer der Liedanfänge der Göttinger Band Katzenstreik. Das zweite großartige Album dieser vierköpfigen Truppe trägt den Titel „Emowürstchen“, und ist bereits im September 2002 veröffentlicht worden. Zehn Lieder sind auf der Cd, deren Cover liebevoll im DINA5-Format gestaltet ist (und die nur acht Euro kostet!!!), zu hören. Die Mukke ist irgendwie Emo-Core, manchmal auch ein bisschen in Richtung Amipunk, aber der Klang der Instrumente ist mehr so softer Hardcore; finde ich zumindest.
    Der Sound ist im Vergleich zur ersten Platte viel klarer und durchsichtiger geworden. Die Instrumente sind besser aufeinander abgestimmt, und die Zeiten des Soundbreis sind vorbei; das heißt nicht, dass die erste Scheibe Scheiße ist, die war nur etwas wilder und dreckiger, aber auch klasse!!
    Auf jeden Fall geben die vier ordentlich Gas; Jörg an der Gitarre, Hagen am Bass singt auch ein bisschen (gab’s das nicht schon mal bei „Die Ärzte“??), Bolle kann auch ganz gut zu seiner Gitarre singen, und Tobi spielt gerne Schlagzeug Trompete und singt auch mal. Die meisten Sonigideen und Texte kommen übrigens aus Bolles Feder, aber gemeinsam werden die Songs dann im Proberaum perfektioniert. Sie sind trotz ihrer Emo-Mukke irgendwie politisch. Das war auf der letzten Platte schon zu hören, ist auf dieser Platte auch, aber nicht mehr ganz so stark, zu hören, zeigt sich in ihrem Auftreten, ihrem Namen und den Orten an denen sie auftreten. So befasst sich ein Lied zum Beispiel mit den Protesten von Genua. Ein anderes ruft dazu auf, in die Natur zu gehen und sie zu genießen.
    Also es lohnt sich wirklich, sowohl der gut durchdachten Musik zuzuhören, als auch auf die knappen, aber treffenden Texte, zu achten; und vergesst nicht die Forderung der vier Menschen „Tretet in den Katzenstreik“. Benjamin Kuhlmann (12/2003)

    in your face

    Um ein "Emo-Würstchen" handelt es sich bei KATZENSTREIK auf keinen Fall, wenn schon in solchen Kategorien gedacht wird, dann ist dieser Longplayer eher ein ausgewachsenes Sparnferkel. KATZENSTREIK machen Emocore, wie er im Buche steht und erinnern dabei an angenehme Zeiten, als diese Sparte in Deutschland seinen Anfang gefunden hat. Eindrucksvoll beweisen sie ein richtiges Händchen für schöne Songs auf der Grenze zum Alternativpop - Melodien inklusive. Ganz nebenbei werden dann sehr bewusst und immer in das jeweilige Songkonzept Bläser oder etwa Streichersätze eingebunden. Die Sache rund macht dann schließlich ein Sympathiebonus, den KATZENSTREIK dafür einfahren, dass sie diesen Longplayer in einem aufwendigen Klappbüchlein vorlegen, das sie in Eigenregie hergestellt haben. Diese Einstellung spiegelt sich auch in den Texten wieder, die sehr persönlich und ehrlich rüberkommen - so als ob man sich mit einem Freund unterhalten würde. Felix (2002)

    flight 13

    Für uns Emowürste gibt´s hier die neue der Göttinger (jetzt zu viert) mit kraftvollem Emo-Punk/Indie-Rock (hier absolut im positiven Sinne, z.B. wie ältere Promise Ring). Straighter als das Debüt und besser aufgenommen, musikalisch experimentierfreudiger (Cello, Trompete), abwechslungsreich und sehr melodisch. Prima Verpackung (DIN-A5 mit schicken Bildern und prima Texten). (2002)

    handlemedown

    Es handelt sich bei KATZENSTREIK mitnichten um eine der üblichen Deutsch-Punk- Rotzkapellen die einige vielleicht jetzt erwarten, dass möchte ich vielleicht zu Beginn dieser Rezension mal zur Vorsicht erwähnen. Der Name KATZENSTREIK hat einen durchaus ernsteren und politischen Hintergrund, wer sich dafür interessiert sollte mal auf ihrer Homepage www.katzenstreik.org landen. Dort gibt es einiges über die Band zu lesen. Nun aber zum musikalischen. Die Wurzeln der Band liegen, wie sie auch selbst sagen, im Hardcore/Punk Bereich, jedoch knüppeln sie nicht einfach drauf los, sondern ihre Songs sind zu einem Großteil auch von ruhigeren Parts geprägt. Die Mischung aus schnelleren und langsameren Songs bzw. Passagen hält sich da ungefähr in der Waage. Textlich geht es sehr emotional und persönlich zu, doch vor allem nie platt oder gewollt, was man als zusätzlichen Pluspunkt der Band zu gute halten muss. Gesungen wird im übrigen auf Deutsch, was ja auch nicht unbedingt in dieser Sparte von Musik typisch ist. "Emowürstchen" ist ein durchweg abwechslungsreiches und anständiges Album geworden, an dem aufgrund seiner Vielfalt und Abwechslung viele unterschiedliche Musik-Typen gefallen dran finden könnten. 3pkt, christian. (2002)

    lost and found

    Deutscher EmoCore wie ich ihn haße: schlechte Musiker machen richtungslose Songs und dazu wimmert ein schwuchtliger Sänger beknackte Texte, die ihn glatt erpreßbar machen. Der Scheiß steckt natürlich in `nem Artwork, welches jedes Klischee der Emo-Kiste bedient ... Solche Heulsusen haben in unserer HC Szene absolut nichts verloren, aber zum Glück gibt`s da ja noch ausgleichende Pole wie z.B. ONE LIFE CREW

    pleasure syndicate

    Komischer Name denkt man da, wenn man vor der Plattenbox vom TPS steht. Und was steckt dahinter, will man wissen, nachdem der nette Herr hinter der Box einen zum Kauf dieses Scheibchens überredet hat. Musik mit deutschen Texten, die sich wirklich schwer beschreiben läßt. Punkig, aber doch mit einem Hang zum Melodiösen, der die Platte zu etwas sehr Besonderem macht. Dazu noch ein recht großes und sehr schönes Booklet, mit dem sich die Band viel Mühe gemacht hat. Laßt euch überreden und genießt diese Platte, es gibt auch nur 500 Stück davon. cro (2002)

    :: katzenstreik (LP, freecore records)katzenstreik, freecore

    kasino royal

    Dieses gleichnamige Album ist schon Ende 2001 veröffentlicht worden! KATZENSTREIK ist eine vierköpfige Band aus Göttingen, die nicht nur einen deutschen Bandnamen sondern auch deutsche Texte hat, die einen schon zu denken geben. Auch KATZENSTREIK passt zu Freecore Records und zu Göttingen, weil sie sich auf dem Deutsch-Punk-Markt bewegen. Interessant ist ja schon einmal die Verpackung: Geliefert wird die CD in einem Cd-format-großen Jutesack. Vielleicht ist es nur ein Einfall oder eine Frage der Gestaltung, vielleicht wird auch auf den Spruch ???Die Katze im Sack kaufen“ hingewiesen. Das fänd ich dann richtig gut! Das DIN-A3-große Inlet mit allen Texten, persönlichen Stellungsnahmen wird mit ausdrucksstarken Bildern untermalt. Die Rückseite kann als Poster benutzt werden - zu sehen ist eine Person, den Bandname und Krallenspuren...! Wirklich schön und eindrucksvoll gemacht! Musikalisch erwartet euch emotionaler und intensiver Punk-Rock. Ihre Lieder zeichnen sich durch Abwechslungsreichtum, Ideenreichtum und Vertracktheit aus. Das ganze wird noch mit einer guten Aufnahme unterstrichen.
    Diesem Album wird mit euren Gefühlen nur so rumspielen ohne dabei kitschig zu sein! Man sagt ja den Katzen nach, dass sie einen eigenen Kopf haben sollen und dass sie unberechenbar seien. Diese Eigenschaft würde zumindest mit diese Platte übereinstimmen. Denn man weiß nie, wie sich ein Song entwickelt (bezogen auf das erste Anhören...). Ich glaube, ich habe noch nie eine Platte gehört, die mit so viel Emotion, Herzblut, Gefühl und Intensität eingespielt wurde. Die Songs steigern sich ständig und wirken wie eine Welle. Mal geht es lautstark, positiv und fröhlich wirkend nach vorne und gleich werden die Klänge und die Stimmung wieder zurückgenommen. KATZENSTREIK nutzt auch Effekte, wie Hall und andere Schlaginstrumente, die over-dub eingespielt worden sind. Dazu kommt noch das unterschiedlich klingende Schlagzeug, das Wechseln von cleane auf verzerrte Gitarren. Die abwechslungsreiche Stimme, die manchmal auch mehrstimmig ist, oder nur gesprochenen Text erzählt - das alles wirkt dabei gekonnt...
    Fazit: Eine ganz geniale Platte, die ich auch schätze! Wenn ihr sie noch nicht haben solltet, dann meldet euch bei Freecore Records! Es lohnt sich! Markus(2002)

    sellfish

    es ist ein dilemma, wenn man eine unbekannte band vorstellen darf, und dabei berechtigterweise auf schubladen und kategorisierungen verzichten will. der sound von KATZENSTREIK läßt sich eigentlich in zwei adjektiven zusammenfassen: emotional und intensiv. die basis für ihn sind harte und oft vetrackte songs, die aber immer das gespür für feine melodien erkennen lassen. ihre individuelle herangehensweise machen die vier schon mit der verpackung klar: die scheibe steckt mit posterbooklet in einer bedruckten jutetasche. an dieser stelle komme ich auch nicht an dem witz vorbei, dass man die katze im sack kaufen muss. ziemlich unlustig, ich weiß, darum zurück zur musik. die ist nämlich das beste, was mir in den letzten wochen untergekommen ist. und auch wenn der vergleich hinkt, ziehe ich jetzt zumindest in punkto intensität einmal parallelen zu CONVERGE. in den elf songs steckt nämlich so unglaublich viel herzblut, dass mich schon nach den ersten tönen vom opener "nie wieder isolation" die g ewissheit packte, es hier mit einer außergewöhnlichen platte zu tun zu haben. einen wichtigen aspekt im KATZENSTREIK-kosmos nehmen die deutschen texte ein, die so interessant wie bewegend sind ("hassmaske"). sehr schön auch die persönlichen kommentare im booklet, die auf diesen komplex nochmal gesondert eingehen. ich hasse es, auf so abgedroschene phrasen zurückgreifen zu müssen, aber diese platte ist ein absoluter pflichtkauf. ich hoffe inständig auf weitere derartige werke, denn dann muß sich niemand um eine kreative stagnation des punk-genre sorgen machen. großartig. michi (11/01)

    flight 13

    Über Bovenden (bei Göttingen) scheint dauerhaft ein positiver Inspirationsnebel zu hängen. Neben Peace Of Mind & Highscore ist auch diese Band ein Teil der Familie. Coole Mischung aus verspieltem, kraftvollem HC und neueren "Emo"-Einflüssen. 11 Songs mit sehr guten deutschen Texten. Grandiose Aufmachung: super Artwork, schönes A4-Beiheft und schweres Vinyl (2001)




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